Hinweise zum Infektionsschutz – Coronavirus / SARS CoV-2

Sehr geehrte Damen und Herren,

trotz der aktuellen Entwicklungen mit der schnellen Verbreitung des Corona-Virus finden die bereits terminierten Beurkundungen und Beratungen statt. Nach telefonischer Rücksprache werden auch neue Termine vergeben.

Die Wahrnehmung eines Termins bei einem Notar ist ausdrücklich von der aktuell geltenden Ausgangsbeschränkung ausgenommen, wenn der Termin unaufschiebbar ist. Die Einstufung als unaufschiebbarer Termin treffen wir nach pflichtgemäßem Ermessen.

Bitte beachten Sie zudem die nachfolgenden Hinweise:

Außerhalb der Termine ist unsere Kanzlei zum Schutz unserer Mandantinnen und Mandanten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Publikumsverkehr geschlossen.

Unsere telefonischen Sprechzeiten sind beschränkt auf täglich 9 bis 12 und 13 bis 15 Uhr.

Bitte verzichten Sie auf die Wahrnehmung eines Termins, sofern Sie

  • sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben
  • Kontakt mit Personen hatten, die positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet wurden
  • Krankheitssymptome wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Halsschmerzen haben oder in den letzten 14 Tagen hatten

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe!

letzte Änderung am 23.03.2020

Ihr Notariat Schwenk

Vorsorgevollmacht & Patientenverfügung

Eine plötzliche oder altersbedingte Krankheit oder ein Unfall können nicht nur zu wesentlichen Veränderungen in der allgemeinen persönlichen Lebensgestaltung führen. Krankheit und Unfall können auch zur Folge haben, dass man seine persönlichen Dinge (rechtlich) nicht mehr selbst regeln kann und auf die Mitwirkung anderer angewiesen ist.

Der nächste Verwandte bzw. der Ehegatte oder der Lebensgefährte kann in solchen Situationen nicht automatisch für die betroffene Person handeln und entscheiden. Es ist daher ratsam, für solche Fälle Vorsorge zu treffen. So kann vor allem vermieden werden, dass andere fremde Personen allein über das eigene weitere Befinden entscheiden.

Wir Notare bereiten für diese Notfälle als Vorsorge auf den konkreten Einzelfall abgestimmte Vollmachten und andere Anordnungen vor. So wird die Gewähr geboten, dass die ausgesprochenen Vollmachten und weiteren Anordnungen im Notfall auch Geltung erlangen.

Im Wesentlichen stehen folgende Vollmachten und Anordnungen zur Verfügung:
  • Generalvollmacht,
  • Vorsorgevollmacht,
  • Betreuungsverfügung und
  • Patientenverfügung.

Die Vorsorgeurkunden werden im Zentralen Vorsorgeregister bei der Bundesnotarkammer in Berlin registriert, damit sie im Fall der Fälle auch gefunden und beachtet werden: Das Zentrale Vorsorgeregister wird inzwischen mehr als 20.000 Mal im Monat von Betreuungsgerichten aus ganz Deutschland abgefragt. Mehr als 1,1 Mio. Vorsorgeurkunden sind dort bereits registriert.