Hinweise zum Infektionsschutz – Coronavirus / SARS CoV-2

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Anpassung unseres Geschäftsbetriebs an die aktuellen Gegebenheiten mit dem Corona-Virus sind einige Veränderungen
der organisatorischen Abläufe im Notariat geboten.

Um Beurkundungen, Beglaubigungen und Besprechungen unter Wahrung der Gesundheitsbelange aller Beteiligten weiterhin gewährleisten zu können,
bitten wir Sie daher um Beachtung einiger Regeln und Hinweise:

  1. Bitte nehmen Sie vor einer persönlichen Vorsprache unbedingt telefonisch oder auf elektronischem Weg Kontakt auf!

    Unsere telefonischen Sprechzeiten sind derzeit wie folgt:

    Montag – Donnerstag: 9 bis 12 und 13 bis 17 Uhr
    Freitag: 9 bis 12 und 13 bis 15 Uhr

  2. Bitte bringen Sie einen eigenen geeigneten Stift (Kugelschreiber oder Füllfederhalter mit nicht löschbarer Tinte) mit.

  3. Bei der Wahrnehmung von Terminen wird gebeten, auf die Begleitung durch Personen zu verzichten, die nicht an der Beurkundung selbst beteiligt sind.

  4. Bitte verzichten Sie auf die Wahrnehmung eines Termins, sofern Sie

    • mit dem Coronavirus infiziert oder daran erkrankt sind,
    • Kontakt zu Personen hatten, die positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet wurden, oder
    • Krankheitssymptome wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Halsschmerzen haben oder in den letzten 14 Tagen hatten.

  5. Bitte beachten Sie die behördlichen Vorgaben und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zu Abstands- und Hygienemaßnahmen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe!

Bleiben Sie gesund!

Ihr Notariat Schwenk

letzte Änderung am 20.04.2020

Berechnung der Notarkosten

Wertgebühren
Die Höhe der Notarkosten richtet sich ausschließlich nach Bedeutung und Wert des Geschäfts und nicht nach dem Arbeitsaufwand des Notars. Für jede Amtstätigkeit des Notars sieht das bundesweit einheitliche Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) einen bestimmten Gebührensatz vor. Ausgehend vom jeweiligen Gebührensatz errechnet sich die konkrete Gebühr nach der vom Geschäftswert abhängigen Gebührenstaffelung. Die Beurkundungsgebühr umfasst dabei die umfassende Beratung durch den Notar, die Entwurfsfertigung sowie die Beurkundung im engeren Sinne.
Gebührensatz
Für einseitige Erklärungen muss die volle Gebühr (1,0) berechnet werden, für Verträge und Beschlüsse kommt die doppelte Gebühr (2,0) zum Ansatz. Für Betreuungs- und Vollzugstätigkeiten des Notars beträgt der Gebührensatz oft 0,5. Beschränkt sich die Vollzugstätigkeit des Notars aber beispielsweise auf die Einholung eines Vorkaufsrechtszeugnisses nach § 28 Abs. 1 des Baugesetzbuchs, beträgt die Gebühr höchstens 50,-- €.
Geschäftswert
Das GNotKG legt fest, wie der Geschäftswert für die Gebührenberechnung zu ermitteln ist. Dies ist zum Beispiel bei einem Kaufvertrag regelmäßig der Kaufpreis, bei Generalvollmachten das Bruttovermögen des Vollmachtgebers und bei Testamenten das Reinvermögen des Erblassers, wobei Schulden nur bis maximal zur Hälfte des Aktivvermögens abzugsfähig sind.
Gebührenrechner
Die Höhe der Notargebühren kann mit Hilfe eines von der Bundesnotarkammer erstellten Gebührenrechners auf Basis des Programms Microsoft Excel™ ermittelt werden. Der Gebührenrechner kann auch von dieser Internetseite heruntergeladen werden. Für die Richtigkeit der Berechnung übernehmen wir keine Gewähr.
Geschäftsprüfung
Gegenstand der regelmäßigen Geschäftsprüfungen durch den Präsidenten des Landgerichts bzw. die Prüfungsabteilung der Notarkasse ist auch der ordnungsgemäße Kostenansatz. Bei Unregelmäßigkeiten ist der Notar verpflichtet, Gebühren nachzufordern oder zurückzuerstatten. Falsche Wertangaben der Beteiligten sind strafbar.