Hinweise zum Infektionsschutz – Coronavirus / SARS CoV-2

Sehr geehrte Damen und Herren,

trotz der aktuellen Entwicklungen mit der schnellen Verbreitung des Corona-Virus finden die bereits terminierten Beurkundungen und Beratungen statt. Nach telefonischer Rücksprache werden auch neue Termine vergeben.

Die Wahrnehmung eines Termins bei einem Notar ist ausdrücklich von der aktuell geltenden Ausgangsbeschränkung ausgenommen, wenn der Termin unaufschiebbar ist. Die Einstufung als unaufschiebbarer Termin treffen wir nach pflichtgemäßem Ermessen.

Bitte beachten Sie zudem die nachfolgenden Hinweise:

Außerhalb der Termine ist unsere Kanzlei zum Schutz unserer Mandantinnen und Mandanten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Publikumsverkehr geschlossen.

Unsere telefonischen Sprechzeiten sind beschränkt auf täglich 9 bis 12 und 13 bis 15 Uhr.

Bitte verzichten Sie auf die Wahrnehmung eines Termins, sofern Sie

  • sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben
  • Kontakt mit Personen hatten, die positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet wurden
  • Krankheitssymptome wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Halsschmerzen haben oder in den letzten 14 Tagen hatten

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe!

letzte Änderung am 23.03.2020

Ihr Notariat Schwenk

Berechnung der Notarkosten

Wertgebühren
Die Höhe der Notarkosten richtet sich ausschließlich nach Bedeutung und Wert des Geschäfts und nicht nach dem Arbeitsaufwand des Notars. Für jede Amtstätigkeit des Notars sieht das bundesweit einheitliche Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) einen bestimmten Gebührensatz vor. Ausgehend vom jeweiligen Gebührensatz errechnet sich die konkrete Gebühr nach der vom Geschäftswert abhängigen Gebührenstaffelung. Die Beurkundungsgebühr umfasst dabei die umfassende Beratung durch den Notar, die Entwurfsfertigung sowie die Beurkundung im engeren Sinne.
Gebührensatz
Für einseitige Erklärungen muss die volle Gebühr (1,0) berechnet werden, für Verträge und Beschlüsse kommt die doppelte Gebühr (2,0) zum Ansatz. Für Betreuungs- und Vollzugstätigkeiten des Notars beträgt der Gebührensatz oft 0,5. Beschränkt sich die Vollzugstätigkeit des Notars aber beispielsweise auf die Einholung eines Vorkaufsrechtszeugnisses nach § 28 Abs. 1 des Baugesetzbuchs, beträgt die Gebühr höchstens 50,-- €.
Geschäftswert
Das GNotKG legt fest, wie der Geschäftswert für die Gebührenberechnung zu ermitteln ist. Dies ist zum Beispiel bei einem Kaufvertrag regelmäßig der Kaufpreis, bei Generalvollmachten das Bruttovermögen des Vollmachtgebers und bei Testamenten das Reinvermögen des Erblassers, wobei Schulden nur bis maximal zur Hälfte des Aktivvermögens abzugsfähig sind.
Gebührenrechner
Die Höhe der Notargebühren kann mit Hilfe eines von der Bundesnotarkammer erstellten Gebührenrechners auf Basis des Programms Microsoft Excel™ ermittelt werden. Der Gebührenrechner kann auch von dieser Internetseite heruntergeladen werden. Für die Richtigkeit der Berechnung übernehmen wir keine Gewähr.
Geschäftsprüfung
Gegenstand der regelmäßigen Geschäftsprüfungen durch den Präsidenten des Landgerichts bzw. die Prüfungsabteilung der Notarkasse ist auch der ordnungsgemäße Kostenansatz. Bei Unregelmäßigkeiten ist der Notar verpflichtet, Gebühren nachzufordern oder zurückzuerstatten. Falsche Wertangaben der Beteiligten sind strafbar.